Landschaftskunst in der Region Hannover | Zechenpark | Barsinghausen
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Zechenpark | Barsinghausen

Ein 14 ha großes leicht hügeliges offenes Areal, mit geschwungenen Wegen parkähnlich hergerichtet und stellenweise mit mannshohen Pionierpflanzen wie Birken, Erlen und Buchen bewachsen, bildet leicht oberhalb der Hauptverkehrsader Barsinghausens eine Oase der Ruhe. Es ist auf drei Seiten von höherem Baumbewuchs begrenzt, auf der vierten überragt sie der 30 m höher gelegene Kegel der Halde, auf den steil und schnurgerade die markante „Himmelstreppe“ mit ihren 99 Stufen hinaufführt.

 

Von oben gewinnt der Besucher einen freien Blick auf das gesamte Gelände. Geradlinig führt der Weg vom Scheitelpunkt der Halde auf der anderen Seite hin- unter zum ehemaligen Zechenglände mit der alten Zeche und dem Eingang zum attraktiven Besucherbergwerk. Seit der Mitte des 19. Jahrhunderts wurde hier am Rande des Deister bis 1954 Steinkohle gefördert. Der Weg zeichnet die Trasse der ehemaligen Kipploren nach, mit denen die Halde in 100 Jahren Bergbau- geschichte mit Bergemassen und Rückständen aus der Teerproduktion aufgeschüttet wurde.

 

Das hügelige Areal am Fuße der Himmelstreppe entstand dadurch, dass hier das Haldenmaterial bis in die 1960er Jahre hinein als „Haldenrot“ abgetragen wur- de, um damit Aschenbahnen und Tennisplätzen abzudecken. Die Natur eroberte sich das Gelände zurück, so dass es im Jahre 2009 mit wenigen Eingriffen zum Zechenpark ausgestaltet werden konnte.

Adresse

Kunstverein Barsinghausen e.V.
Rottkampweg 57,
30890 Barsinghausen