Johanna Altgaßen, Janis Binder, Marie Bothmer, Marie Sol Breuer, Jannis Godisch, Hannah Güse, Charlotte Kremberg, Torben Laib, Felix Mayer, Carlotta Oppermann und Katharina Weimer haben ortsbezogene, teils auch kollektive Arbeiten für den Außen- und Innenraum entwickelt. Die historischen Park- und Außenlagen des Hermannshofs mit seiner reichen Natur sind Ausgangspunkt für vielgestaltige Arbeiten.
Ob konzeptuell, performativ, skulptural, klanglich, filmisch oder installativ: Wahrnehmungsgewohnheiten werden durch die künstlerischen Interventionen auf die Probe gestellt, Perspektiven verschoben und neue Fragen aufgeworfen, auch zur biologischen Bedeutung von Insekten und dazu wie untrennbar sie mit unserem Leben verbunden sind.
Insekten als hoch gefährdete Gattung stellen ein aus ökologischer und politischer Sicht hochinteressantes Thema dar und sind zugleich in ihrer Erscheinungsform als sehr kleine und schnell zu übersehende und zu überhörende Lebewesen ein spannender Ausgangspunkt für soundbasiertes, künstlerisches Arbeiten.
Kuratiert von Jens Brand (Prof. für Klang in der Bildenden Kunst), Ingo Schulz (Klanglabor der HBK) und Anne Prenzler.
Röse 33, 31832 Springe / Völksen
Fr – So von 15 – 18 Uhr