Clara Oppel
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Clara Oppel

 

Geboren in Haßfurt, Bayern, lebt und arbeitet Clara Oppel in Graz. Sie hat Bildhauerei an der Akademie der bildenden Künste Wien und Medienkunst an der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe studiert, war Assistentin von Bruno Gironcoli und Meisterschülerin bei Diet Sayler. Parallel zu zahlreichen Stipendien folgten Ausstellungen insbesondere im Bereich Klangkunst in Österreich, Deutschland, Italien, Großbritannien, Mexiko und Venezuela.
Ihre Arbeiten positionieren sich an den Schnittstellen von Klang und Raum, Installation und Skulptur. Sie setzt Klänge in Symbiose mit Bild und Raum, und schafft damit multidimensionale, begehbare Werke. Mittels Audioaufnahmen dringen diese tief in die Materie der Wahrnehmung ein. Durch „Hineinzoomen“ mit einem Mikrofon ermöglicht es Oppel, einen Mikroorganismus hörbar zu machen. Diese so entstandenen O – Töne sind meist Grundlage für ihre Klangforschung, indem sie das Klangmaterial zerlege, zerstückelt oder komplett durch dehnen, filtern, überlagern, rhythmisieren etc. umformt. Im Besonderen widmet sie sich der Anordnung und Bewegung von akustischen Signalen im Raum und den Wechselwirkungen zwischen akustischer und visueller Wahrnehmung. Dadurch gelingt es ihr, den fast materielosen Klang in eine körperliche Erscheinung zu bringen und synästhetische Situationen zu erschaffen. Klang und Bild setzten sich über die optische und räumliche Dimension hinaus in Beziehung bis zur die Wahrnehmung leitendenden akustischen Ebene. Es formt sich eine Sprache der Objekte. Jedes Ding, jeder Raum, hat seine eigene Persönlichkeit, seinen eigenen Klang. Jede Skulptur weist auf intermodale Qualitäten, jedes Objekt entwickelt eine Geschichte und teilt sich mit. Es evozieren sich Situationen, die gleichzeitig Bild und Klang sind. Das akustisch, skulpturale Innenleben der Objekte und Installationen führen einen auf Reisen, zwischen dem Raum, in dem alle Situationen wechselseitig aufeinander wirken. Erst durch die gleichberechtigte Behandlung der auditiven, visuellen und räumlichen Komponenten führt das Gesamte zum gewünschten Ziel – der Klangskulptur.
www.oppel.at