Walter Zurborg & Tamaki Watanabe
2235
portfolio_page-template-default,single,single-portfolio_page,postid-2235,qode-social-login-1.1.3,stockholm-core-2.1.9,select-child-theme-ver-1.1,select-theme-ver-7.8,ajax_fade,page_not_loaded,,qode_menu_,wpb-js-composer js-comp-ver-6.6.0,vc_responsive

Walter Zurborg & Tamaki Watanabe

Tamaki Watanabe und Walter Zurborg sind ein japanisch-deutsches Künstlerduo und arbeiten seit 2010 zusammen. Tamaki Watanabe studierte zunächst Malerei in Tokyo und Walter Zurborg Bildhauerei bei Makoto Fujiwara und Bernhard Garbert in Hannover. Daran schloss sich ein gemeinsames Studium bei Ulrich Eller Klangkunst in Braunschweig an, sowie Einzel- und Gruppenausstellungen in Kunstvereinen, Galerien und Museen in Deutschland, Niederlanden, Frankreich und Japan. Sie erhielten den Nam June Paik Award national 2016, Aufenthaltstipendien in Stuhr-Heiligenrode und Worpswede und Förderpreise der Kulturstiftung der Öffentlichen Versicherungen Oldenburg, der Nomurafoundation sowie ein Jahresstipendium des Landes Niedersachsen.
Ihre Arbeit entsteht aus einer experimentellen Herangehensweise, in der das Skizzieren auf Papier ein zentrales Kommunikationsmittel darstellt. Ihre Klangarbeiten wirken prototypisch und fließend, in denen auch das bildhauerisch-kinetische Momentum eine herausragende Rolle spielt. Im Mittelpunkt steht dabei die Beschäftigung mit Klang, Kinetik, Assemblage und Komposition im Raum durch den Einsatz von selbstkonstruierten Maschinen sowie digitaler und mechanischer Sequenzierung. Ihre Installationen erzeugen, einer inneren Dramaturgie folgend, ein bildhauerisch-kinetisches Momentum, welches sich aus dem Zusammenspiel von Sequenz, Klang und Bild im Raum ergibt. Durch die Einbettung der Installation im Raum wird die künstlerische Intervention durch den Prozess des Betrachtens und Hörens in ein Interaktionsgefüge überführt, das auf den wahrgenommenen Umraum selbst verweist. Denn dieser ist die Bedingung zur Hinterlassung von künstlerischer Kommunikation. Das Bespielen der akustischen Rezeption des Betrachters eröffnet so Kontexte, die sich vom anfangs vorgefundenem unterscheiden

 

www.watanabe-zurborg.com